Wie steht Social Media mit PR im Zusammenhang?

Welche drei Formen der Online PR gibt es und wie sind sie abzugrenzen?

1. Digitalisierte PR

Die Kommunikation verläuft hier einseitig zum Besucher der Website. Nicht der Dialog steht hier im Vordergrund, sondern die Online-Präsenz des Unternehmens – es werden lediglich Informationen bereitgestellt und der Auftritt soll einen Beitrag zur Imagebildung leisten.

2. Internet-PR

Internet-PR nutzt stärker die Möglichkeiten des Web, integriert indirekte bzw. nicht öffentliche Feedbacks (z. B. Befragungen, Kontakformulare), um die eigenen Ziele besser zu erreichen. Hier geht es darum eher zu überzeugen als zu informieren.

3. Cluetrain-PR

Das bewusste, geplante und dauernde Engagement einer Organisation oder Persönlichkeit im Social Web. Nutzt das Social Web als Handlungsraum, in dem Besucher Kommunikationspartner sind. Ziel ist es, online mit integrierter, vernetzter und transparenter Kommunikation eine Reputation aufzubauen, welche auf Akzeptanz, Verständnis und Vertrauen basiert.

Was sollte die Führung eines Unternehmens beachten bei Einsatz von Social Media?

Wie ist der Begriff Enterprise 2.0 zu interpretieren?

Benutzt ein Unternehmen Social Software im Unternehmen selbst, z. B. für Projektkoordination, Wissensmanagement oder für die Innen- und Aussenkomunikation, dann spricht man von Enterprise 2.0.

Was bedeutet SLATES und in welchem Zusammenhang wird es verwendet?

S= Search Suchfunktionen ermöglichen schnelles, gezieltes Finden von Informationen etc.

L= Links  bauen Beziehungen zwischen Informationen auf und stellen sie in einen Zusammenhang

A= Authoring  Jeder kann Autor sein und seine Informationen zur Verfügung stellen

T= Tags  individuelle, ungebundene Kategoriesysteme für Informationen und Inhalte

E= Extentions  individuell an den User angepasste Informationen werden dargestellt (personalisierte Werbung etc.)

S= Signals  Benachrichtigungen z.B. mittels RSS-Feed, Abo etc.

Definiert die Merkmale, nach denen Social Media Tools klassifiziert werden (Groundswell)

Wie ist der Satz – Massenkommunikation wird zur Kommunikation der Massen. – zu verstehen?

Welche Fachausdrücke werden im Zusammenhang mit Meinungsführern im Social Web benutzt?

Wie lauten die vier Gesprächsebenen?

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na..auch ein bischen Schwung nötig?

Eine geniale Werbeidee von TippEx.

Besucher des Youtube-TippEx-Kanals können am Anfang des Videos entscheiden, ob der Bär erschossen werden soll oder nicht..Er hat allerdings keine Lust den Bären zu erschiessen und entfernt mit dem TippEx-Pocket Roller das Wort „erschiesst“ aus dem Titel. Jetzt können die Besucher entscheiden, was mit dem braunen Mann passieren soll.. Probiert es einfach aus…

Vor Veröffentlichung in den klassischen Medien, wie z.B. der Tageszeitung, können sich News bereits im Internet verbreiten, wie z.B. durch einen Blogbeitrag oder in Foren. Dies kann Diskussionen auslösen, ohne dass klassische Medien daran beteiligt sind. Durch die Netzwerke der User verbreiten sich dann diese Informationen sehr schnell. In diesem Fall spricht man vom vormedialen Raum. Also News erhalten, ohne dass klassiche Medien hierüber berichtet haben.

Greifen die klassischen Medien diese Diskussionen auf, dann geht der vormediale Raum in den medialen Raum über.

Die niedrige Schwelle für Veröffentlichungen macht die Vielfalt von Informationen und Kanälen unüberschaubar. Das Web 3.0 ist das sogenannte semantische Web, klassifiziert also Informationen nach ihrer Bedeutung. Die Nutzer selbst bringen eine Struktur herein, indem sie z.B. bereits Einträge mit Tags versehen oder mittels RSS-Feeds sich Nachrichten zusammenstellen, die sie besonders interessieren. Der Mensch strukturiert und die Maschine verarbeitet diese Informationen. Auch im Web 3.0 ist der Nutzer Konsument und Produzent zugleich.

  1. Informationsmanagement: Online verfügbare Informationen können gefunden, bewertet und verwaltet werden.
  2. Identitätsmanagement: Der User kann verschiedene Aspekte von sich selbst im Internet darstellen.
  3. Beziehungsmanagement: Kontakte können abgebildet, gepflegt und neu geknüpft werden.
  1. Inaktive (Inactives): sind dem Groundswell gegenüber verschlossen. Möglicherweise sind sie im Internet unterwegs, nutzen aber keine der neuen Technologien.
  2. Zuschauer (Spectators): Konsumieren das, was andere produzieren. z. B. Lesen von Blogs, Videos anschauen.
  3. Mitmacher (Joiner): Aktive Gruppe in sozialen Netzwerken
  4. Sammler (Collectors): Sammeln und organisieren Inhalte von verschiedenen Seiten für sich und andere Personen.
  5. Kritiker (Critics): Reagieren auf andere Inhalte im Web, kommentieren beispielsweise diese oder korrigieren Wikis.
  6. Plauderer (Conversationalists): Äußern mindestens 1 x die Woche ihre Meinung zu Usern oder Themen auf verschiedenen Plattformen
  7. Kreatoren (Creators): Onliner, die mindestens 1 x im Monat einen Blog oder einen Online-Artikel veröffentlichen oder Videos etc. hochladen.

Die Menschen beschaffen sich die benötigten Informationen, Hilfen und Tipps bei anderen Nutzern des Internets mittels neuen Technolgien, statt Unternehmen, Medien oder Institutionen zu befragen.

Diese beiden Begriffe beschreiben die Verbindungen zwischen Menschen.

„Strong ties“ sind starke Verbindungen, wie mit Freunden oder Familie. Sie basieren auf eine emotionale Bindung und gegenseitiges Vertrauen.

„Weak ties“ sind schwache Verbindungen, wie z.B. mit Bekannten von Bekannten oder Kontakten auf Social Media Plattformen, mit denen man z. B. aufgrund von gemeinsamen Interessen kommuniziert. Sie sind allerdings sehr wichtig, um Zugang zu Informationen zu bekommen oder von den Erfahrungen der Personen zu profitieren.